Jugend für Toleranz und Demokratie

Unter der Überschrift "Jugend für Toleranz und Demokratie" organisierte die SPD-Fraktion einen Landtagstalk über Aktionen und Projekte gegen Rechtsextremismus, an dem vor allem junge Menschen aus den unterschiedlichsten Regionen und Aufgabenbereichen der Kinder- und Jugendarbeit teilnahmen. Rund 250 Interessierte folgten der Einladung und diskutierten engagiert mit den Abgeordneten und Vertretern der Jugendorganisationen und -verbänden, darunter die Jusos NRW, DGB-Jugend, Falken sowie das Bündnis 'Dortmund nazifrei'.
Wolfgang Jörg, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, fasste die Beiträge zusammen: "In der Diskussion wurde ein klarer Appell an alle gerichtet, fremdenfeindlichen Tendenzen mit Zivilcourage entschieden entgegen zu treten. Besonderes bewegt wurde außerdem über die Ursachen der Entstehung von fremdenfeindlichen Einstellungen diskutiert. Das macht deutlich, dass man das Problem an der Wurzel und in einem langfristigen Prozess anpacken muss. Zudem ist eine Bekämpfung von Rechtsextremismus ohne Prävention und Aufklärung nicht möglich. Es war also eine erfolgreiche Veranstaltung und ein Beleg dafür, dass sich eine Vielzahl von Jugendlichen für Demokratie und Toleranz einsetzen."
Die Entwicklung eines integrierten Handlungskonzepts gegen Rechtsextremismus und Rassismus ist derzeit auch das Ziel eines Antrags, den die SPD gemeinsam mit dem Koalitionspartner in den Landtag eingebracht hat.



